FAQ
Limptar® Duo-Aktiv
Limptar® Duo-Aktiv ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit einer besonderen Kombination aus Chinarindenextrakt, Magnesium und Vitaminen, die erstmals in deutschen Apotheken erhältlich ist.
Limptar® Duo-Aktiv soll täglich als eine Tablette mit etwas Flüssigkeit unzerkaut geschluckt und zu beliebiger Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Chinarindenextrakt ist ein einzigartiger Pflanzenstoff aus den Anden Südamerikas und bekannt für seinen natürlichen Gehalt an Chinin und anderen Alkaloiden.4
Bei der 2-Phasen-Tablette lösen sich die Sofort-Phase und die Langzeit-Phase unterschiedlich schnell auf und geben ausgewählte Inhaltsstoffe frei. Die Sofort-Phase mit Chinarindenextrakt, Pantothensäure, Vitamin B6, B12 und D löst sich innerhalb von 30 Minuten auf und sorgt für eine schnelle Bereitstellung der Inhaltsstoffe. Die Langzeit-Phase gibt Magnesium und Pantothensäure kontinuierlich über 8 Stunden ab, bis zur vollständigen Auflösung.
Limptar® Duo-Aktiv ist exklusiv in Apotheken erhältlich.
Nein. Limptar® Duo-Aktiv zählt zu den Nahrungsergänzungsmitteln. Es wurde entwickelt, um den Körper mit ausgewählten Inhaltsstoffen zu versorgen, ersetzt jedoch keine medizinische Therapie.
Eine Limptar® Duo-Aktiv Tablette enthält 250 mg Chinarindenextrakt, worin Alkaloide vom Chinin- und Cinchonin-Typ in geringer Dosierung vorhanden sind.
Magnesium wird heutzutage aus unterschiedlichen Gründen supplementiert und meist ohne weitere Inhaltsstoffe eingenommen. Limptar® Duo-Aktiv vereint unterschiedliche Ansätze in einem Nahrungsergänzungsmittel – Chinarindenextrakt, Magnesium und Vitamine.
Chinin
Chinin mindert die neuromuskuläre Reizweiterleitung über eine Veränderung der Calciumverteilung (spielt eine zentrale Rolle bei der Muskelkontraktion) und eine Verlängerung der Refraktärzeit (Muskel benötigt länger, um nach einer Kontraktion erneut auf einen Reiz zu reagieren). Es steigert die Reizschwelle des Muskels, sodass ein erneuter Reiz stärker sein muss, um eine unwillkürliche Kontraktion (Krampf) auszulösen. Indirekt fördert Chinin also die Muskelentspannung.3
Bei arzneilicher Anwendung von Chininsulfat können Nebenwirkungen auftreten, darunter wurden u. a. Herzrhythmusstörungen, Sehstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Veränderungen des Blutbildes oder der Nierenfunktion beschrieben.3
Chinin ist grundsätzlich nicht gefährlich. Wie bei vielen Stoffen kommt es jedoch auf Art, Verarbeitung und Menge an. In Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln wird Chinin nur in gesetzlich geregelten und sicheren Mengen eingesetzt.6,7



Chinin kommt als natürlicher Pflanzenstoff in der Rinde des Chinarindenbaums vor. Außerdem ist es vielen Menschen aus Getränken wie Tonic Water oder Bitter Lemon bekannt, wo es in sehr geringen, gesetzlich geregelten Mengen für den bitteren Geschmack sorgt. Darüber hinaus wird Chinin als isolierter Wirkstoff (Chininsulfat) in Arzneimitteln eingesetzt.6
Die Chinarinde ist das natürliche Pflanzenmaterial des Chinarindenbaums. Chinin hingegen ist ein einzelnes Alkaloid, das aus der Rinde isoliert und als Arzneistoff eingesetzt werden kann. Chinarindenextrakte enthalten ein natürliches Gemisch verschiedener Alkaloide.3
Chinarinde
Chinarinde ist die Rinde des Chinarindenbaums (Cinchona), der ursprünglich aus den Anden Südamerikas stammt. Sie ist seit Jahrhunderten für ihre besonderen Inhaltsstoffe bekannt, darunter Alkaloide wie Chinin, die schon im 17. Jahrhundert Verwendung gefunden hat. Im Chinarindenextrakt liegt das natürliche Alkaloidspektrum der Rinde in seiner Gesamtheit vor.1–3
Der Chinarinde werden unterschiedliche Eigenschaften zugeschrieben. Wissenschaftlich betrachtet beziehen sich viele dieser Einordnungen auf einzelne, isolierte Alkaloide und deren Untersuchung.11 In Nahrungsergänzungsmitteln kommt Chinarinde in Form eines Extrakts zum Einsatz, bei dem ausgewählte Bestandteile der Rinde aus dem Pflanzenmaterial gewonnen werden. Die Verwendung erfolgt als Teil einer ergänzenden Ernährung und kann die normale Funktion der Muskulatur unterstützen.1
Chinarinde ist nicht grundsätzlich giftig. Wie bei vielen Pflanzenstoffen kommt es jedoch auf Art, Verarbeitung und Menge an. In Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln wird Chinarinde bzw. Chinin nur in gesetzlich geregelten und sicheren Mengen eingesetzt.7,12
Die Chinarinde ist das natürliche Pflanzenmaterial des Chinarindenbaums. Chinin hingegen ist ein einzelnes Alkaloid, das aus der Rinde isoliert werden kann. Chinarindenextrakte enthalten dagegen ein natürliches Gemisch verschiedener Alkaloide und sind klar von isoliertem Chinin zu unterscheiden.1
Chinarinde schmeckt intensiv bitter. Dieser bittere Geschmack ist typisch für die enthaltenen Alkaloide und vielen Menschen aus Getränken wie Tonic Water oder Bitter Lemon bekannt.8
Chinarinde bzw. daraus gewonnenes Chinin wird unter anderem in Getränken wie Tonic Water oder Bitter Lemon in sehr geringen, regulierten Mengen verwendet.7 Darüber hinaus kommt Chinarinde auch als Extrakt in Nahrungsergänzungsmitteln zum Einsatz, dort meist in Tablettenform.8
Magnesium
Magnesium trägt zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei. Im Körper dient es als natürlicher Gegenspieler von Calcium: Während Calcium die Anspannung der Muskeln fördert, unterstützt Magnesium deren Entspannung. Ein ausgewogenes Verhältnis beider Mineralstoffe ist daher die Voraussetzung für ein reibungsloses Zusammenspiel der Muskulatur.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt für Erwachsene die Zufuhr (Adequate Intake, AI) von etwa 300 mg (für Frauen) bis 350 mg (für Männer) Magnesium pro Tag.9
Magnesium ist kein Nährstoff für den akuten Moment, sondern muss dem Körper regelmäßig zur Verfügung stehen. Um die körpereigenen Speicher aufzufüllen und die Muskelfunktion1 sowie das Nervensystem2 nachhaltig zu unterstützen, sollte täglich auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr über die Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel geachtet werden.
Vitamine
Es gibt kein einzelnes „Muskel-“ bzw. „Nerven-Vitamin“. Stattdessen gibt es eine Vielzahl an Vitaminen, die die Funktion von Muskeln oder Nerven unterstützen können. Dazu gehören Vitamin D, das zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion beiträgt, sowie die Vitamine B6 und B12, die zu einer normalen Funktion des Nervensystems beitragen können.7
Vitamin D sowie Vitamin B6 und B12 können die normale Funktion von Muskeln1 und Nerven2 unterstützen. Sie ersetzen jedoch keine medizinische Abklärung bei häufigen und starken Krämpfen.
Ein Vitaminmangel kann sich unterschiedlich äußern und unter anderem das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln beeinträchtigen. Verspannungen haben jedoch viele mögliche Ursachen und sind nicht automatisch auf einen Vitaminmangel zurückzuführen.15
B-Vitamine, wie Vitamin B6 und B12, tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.7
Vitamin D trägt zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei und unterstützt den Calciumhaushalt6, der ebenfalls zu einer normalen Muskelfunktion beiträgt.7