Mann und Frau schlafen entspannt im BettMann und Frau schlafen entspannt im BettMann und Frau schlafen entspannt im Bett

Effektive Tipps zum Einschlafen

Wie es mit dem erholsamen Schlaf klappt

Am Morgen ausgeruht aufzuwachen und in den Tag zu starten – das klingt einfach, funktioniert aber häufig nicht so reibungslos. Schlaf ist elementar für die Gesundheit und das körperliche bzw. geistige Wohlergehen. Im Schlaf können sich die Organe und das Immunsystem regenerieren und Giftstoffe werden abgebaut.

Wie viele Stunden Schlaf ein Erwachsener braucht, ist individuell unterschiedlich. Die empfohlene Schlafdauer liegt zwischen sieben und neun Stunden. Wie wichtig erholsamer und ausreichender Schlaf ist, wird spätestens dann deutlich, wenn er fehlt. Die Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf sind problemloses Einschlafen und Durchschlafen, um sich morgens auch wirklich ausgeruht und erholt zu fühlen. Immer mehr Menschen in Deutschland leiden jedoch unter Schlafstörungen oder Einschlafproblemen.

Häufige und bekannte Gründe sind beruflicher oder privater Stress, oftmals sind die Auslöser aber vielfältig. Auch im Zusammenhang mit schmerzhaften nächtlichen Wadenkrämpfen ist das Problem bekannt. Durch die plötzlich auftretenden Wadenkrämpfe werden die Betroffenen aus ihrem Schlaf gerissen. Nicht zuletzt leidet darunter die Schlafqualität und die Müdigkeit wird ein ständiger Begleiter.

Tipps befolgen & Gewohnheiten anpassen

Wenn man ein paar Tipps für gesunden Schlaf und besseres Einschlafen befolgt sowie einige Gewohn­heiten anpasst, kann man sein Schlafverhalten allerdings häufig ver­bes­sern.

Eine angenehme Schlafumgebung schaffen

Maßnahmen für einen guten Schlaf

Eine Grundvoraussetzung für guten Schlaf ist eine angenehme Umgebung und Atmosphäre im Schlafzimmer:

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Ein bequemes Bett und eine hochwertige Mat­rat­ze sind wichtig – eine falsche, unpassende Mat­rat­ze oder eine un­be­que­me Liegeposition kön­nen Wadenkrämpfe be­günsti­gen.

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Auf die Temperatur achten: Die optimale Raum­temperatur zum Schlafen beträgt etwa 18 °C.

Grafik: BettdeckeGrafik: BettdeckeGrafik: Bettdecke

Die Bettdecke sollte weder zu dick noch zu dünn sein und eine gemütliche, frische Bettwäsche sorgt dafür, dass man sich wohlfühlt.

Grafik: RolloGrafik: RolloGrafik: Rollo

Das Schlafzimmer sollte abgedunkelt sein, damit der Schlaf nicht von zu viel Lichtzufuhr gestört wird.

Grafik: offenes FensterGrafik: offenes FensterGrafik: offenes Fenster

Vor dem Zubettgehen sollte das Schlafzimmer gelüftet werden.

Grafik: durchgestrichenes HandyGrafik: durchgestrichenes HandyGrafik: durchgestrichenes Handy

Auf Fernseher, Computer, Smartphones und Tablets sollte nach Möglichkeit verzichtet werden.

Vor dem Zubettgehen zur Ruhe kommen

Tricks, den Kopf frei zu bekommen

Viele kennen das Gefühl, abends er­schöpft im Bett zu liegen, aber die Gedanken hören einfach nicht auf zu kreisen.

Vor dem Zubettgehen bewusst zur Ruhe zu kommen, kann da helfen.

  • Offene Erledigungen oder Aufgaben sollten nach Möglichkeit abends ab­ge­schlossen werden. Schreiben Sie offene Aufgaben für den nächsten Tag auf.
  • Sich abends mit Sport auszupowern ist keine gute Idee; das sollte morgens oder tagsüber geschehen. Am Abend sind Dehnübungen der Beine und Füße zu empfehlen, um nächtlichen Wadenkrämpfen vorzubeugen.
  • Auch auf reichhaltiges, deftiges Essen kurz vor dem Schlafengehen sollten Sie verzichten – das liegt buchstäblich schwer im Magen. Zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen sollten Sie idealerweise nichts mehr essen.
Frau ist sichtlich entspanntFrau ist sichtlich entspanntFrau ist sichtlich entspannt
  • Koffeinhaltige Getränke, wie Kaffee oder schwarzer Tee, sollten Sie abends vermeiden und wenn möglich in den sechs bis acht Stunden vor dem Schla­fen­gehen nicht mehr konsu­mieren. Auch übermäßige Mengen von Alkohol sollten Sie am Abend weg­lassen.

Effektive Einschlafhilfen

Selbst aktiv das Einschlafen fördern

Als Einschlafhilfen kommen einige Hausmittel in Frage, die den Kopf und Geist abends entspannen:

  • Ein Schlummertrunk wie heiße Milch mit Honig oder Kräutertee
  • Ein heißes Bad oder eine Dusche am Abend
  • Entspannungstechniken wie Atem­übungen, Meditation, Yoga oder auto­genes Training
  • Beruhigende Musik (am besten mit einem Timer, um beim Musikhören ein­zu­schlafen)
  • Ein Buch lesen – spannende Bücher sind allerdings nicht förderlich beim Einschlafen
  • Schäfchen zählen ist in jedem Fall auch einen Versuch wert
  • Füße warmhalten

Schlaf nicht erzwingen

Ablenkung kann Wunder wirken

Wenn das Einschlafen trotz aller ent­span­nenden Vorbereitungen gar nicht funktionieren sollte, bringt es nichts, den Schlaf zu erzwingen oder ständig auf die Uhr zu schauen. Bevor man sich aller­dings nur krampfhaft umherwälzt und stundenlang wachliegt, ist es besser, auf­zustehen, sich ab­zu­lenken und es nach einiger Zeit wieder zu versuchen, sich ins Bett zu legen, wenn die Müdig­keit eintritt.

Hilfe bei akuten Wadenkrämpfen

Sollten Sie durch nächtliche Wadenkrämpfe aus dem Schlaf gerissen werden, können Dehnübungen, Massagen oder Wechselduschen der Waden dabei helfen, sich zu entspannen und so die Krämpfe und Schmerzen zu lindern.

Finden Sie Ihren eigenen Schlafrhythmus

Rituale vor dem Schlafengehen einführen

Um einen eigenen Schlafrhythmus zu finden, ist es wichtig, feste Schlafzeiten festzulegen und einzuhalten. So stellt sich der Körper irgendwann auf die Zeiten ein und man wird abends zu der gegebenen Zeit müde. Neigen Sie zu Schlaf­problemen, sollten Sie am Nach­mittag übrigens keinen Mittagsschlaf halten. Einschlafrituale und feste Schlaf­gewohnheiten helfen dabei, den Schlaf­rhythmus zu finden. Schlaf­tage­bücher können dabei eine mögliche Hilfe­stellung sein.

Bei längeren Schlafproblemen zum Arzt

Wann fachlicher Rat sinnvoll ist

Ist der Schlaf etwa drei Nächte pro Woche über einen Zeitraum von mehr als einem Monat beeinträchtigt, spricht man von Schlafstörungen. Obwohl Schlaf­tabletten vordergründig eine Lösung des Problems zu sein scheinen, sind sie nicht immer zu empfehlen. Neben der Tatsache, dass schlaf­fördernde Medikamente schnell zu einer Abhängigkeit führen, kann das Gehirn in diesem künstlich herbeigeführten Zu­stand nicht normal arbeiten und die für die Erholung notwendigen Tief­schlaf­phasen bleiben aus – so auch das Gefühl, morgens ausgeschlafen und erholt auf­zuwachen.

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